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Die Entwicklung der Sonderwirtschaftszone des Touristik-Rekreationstyps Türkisblauer Katun (Birjusowaja Katun) und der Spielzone Sibirische Münze (Sibirskaja Moneta) ist besonderer Aufmerksamkeit wert. Das Investitionsvolumen in den „Türkisblauen Katun“ allein beträgt 9 Milliarden Rubel. Neben den großen touristischen Projekten erschließen vielfältige Reisebüros der Region neue Tourismusarten (Wasser-, Kinder-, Pferde-, Auto-, Moto-, Speleo-, Land-, Kultur- und Genesungstourismus u.a.).
Eine der Richtlinien in der Steigerung der Qualität von touristischen Dienstleistungen ist die Vorbereitung der hochqualifizierten Übersetzer bzw. Dolmetscher für die Tourismusbranche. Die Qualität von touristischen Dienstleistungen gewinnt an Bedeutung, wenn sie auf internationaler Ebene erbracht wird. Dazu tragen nicht nur viele Touristen bei, sondern auch das Interesse der ausländischen touristischen Agenturen an der Zusammenarbeit mit den Reisebüros des Altai. In dieser Hinsicht ist Deutschland der wichtigste Partner der Altai Krai.
Aus diesem Grunde besteht in der Region ein großer Bedarf an Übersetzungsfachkräften, die auf dem Gebiete des regionalen Tourismus gut beschlagen sind. Das Linguistische Institut der Altaier Staatlichen Pädagogischen Akademie bereitet seit 2003 (damals Staatliche Pädagogische Universität Barnaul) Spezialisten in der Fachrichtung „Translation und Translationswissenschaft“ vor. Seit 2007 verstärkt der Lehrstuhl für Translation und interkulturelle Kommunikation, unterstützt von der Verwaltung der Region und von den touristischen Agenturen, die Vorbereitung der Studenten auf dem Gebiete des regionalen Tourismus für den Altai Krai und die Republik Altai.
Die Besonderheiten des Übersetzens bzw. Dolmetschens auf dem Gebiete des regionalen Tourismus setzen Kenntnisse des thematischen Wortschatzes (geografische Namen, national-kulturelle Eigenart und Hotellerie), mehrerer Texttypen (touristische Werbeprospekte, Internet-Seiten, Geschäftsbriefe, juristische Texte, Präsentationen usw.), verschiedener Übersetzungsarten, die in dem Altai Krai relevant sind (Ausflüge, Präsentationen und Reden), und des Übersetzungsmarktes voraus. Außerdem muss jeder Dolmetscher und Übersetzer alle Komponeten der kommunikativer Sprachenkompetez in ihrem Bezug auf eine konkrete dikursive Tätigkeit entwickeln. Die Sprachenkompetenz wird hier als als ein metasprachliches Bewusstsein für den Zustand und die Entwicklung der betreffenden Sprache(n) bezeichnet.
Die Hauptfertigkeit des Übersetzers bzw. Dolmetschers ist seine Fähigkeit für Selbstbildung. Das Können, sich schnell in einen bestimmten thematischen Bereich hineinzuversetzen, nicht ausreichende Hintergrundkenntnisse zu ergänzen und eigenes Vokabular anzureichern, ist die Gewähr für Erfolge beginnender Übersetzer bzw. Dolmetscher.
Die Sommerschule für Übersetzung und Dolmetschen, die vom Linguistischen Institut organisiert wird, gibt den Studenten der Fachrichtung Translation eine gute Möglichkeit, Fertigkeiten des Übersetzens auf dem Gebiete des regionalen Tourismus zu beherrschen, indem sie sich mit Kultur, Geschichte, Natur und Wirtschaft des Altai vertraut machen, die russische Sprache mittels des Verfassens des thematischen Vokabulars (Tourismusarten, Sehenswürdigkeiten Barnauls, Touristik im Altai, Natur- und Klimaverhältnisse im Altaigebirge usw.) erlernen und sich mit dem Übersetzungsmarkt in des Altai Krai bekannt machen. Neben dem Ausbau der Sprachenkompetenz legt die Sommerschule Wert auf den Erwerb und die Entwicklung der interkulturellen Kompetenz mit ihrer soziolinguistischen und ihrer textbezogenen Komponente, auf die Recherchekompetenz, die Fachkompetenz (nicht nur die Vermittlung der Grundkenntnisse des regionalen Tourismus im Altai Krai, sondern eher die Vermittlung der Strategien zur raschen fachlichen Vorbereitung) sowie auf die Kompetenz im Umgang mit dem Übersetzungsprogramm (Software) des Linguistischen Instituts.
Jeder Übersetzer bzw. Dolmetscher muss dazu bereit sein, die Schwierigkeiten der Übergabe der national-kulturellen Eigenart zu meistern. Das angemeldete Thema und Programm spiegeln nicht nur die Eigenart des Tourismus im Altai, sondern auch die Besonderheiten der kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen, natürlichen und administrativen Seite der Russischen Föderation wider.
Ziel der Sommerschule für Übersetzung und Dolmetschen im Bereich des regionalen Tourismus 2011
Das Ziel der Sommerschule ist Erwerb von Fertigkeiten im Übersetzen bzw. Dolmetschen im Bereich Regionaltourismus der Region Altai (aus dem Russischen ins Deutsche und Englische).
Zielgruppe
Studierende der deutschen Hochschulen (oder der Übersetzungsschulen) mit guten Russisch- und Englischkenntnissen, die auch kosekutive Übersetzung und andere Übersetzngsarten ausreichend sind. Wünschenswerte Fachrichtung: Übersetzung und Dolmetschen, Russisch, russische Sprachwissenschaft oder Grenzfachrichtungen Tourismus, Asiatische Region, Russland usw.
Voraussetzungen
Die TeilnehmerInnen sollen relativ fließend Russisch und Englisch (als Fremdsprachen) sprechen können. Die TeilnehmerInnen haben ihre Sprachkompetenzen (Russisch über B2, Englisch über B2, Deutsch über C1, wenn die jeweilige Sprache keine Muttersprache ist) oder ihr Sprachstudium mit der ausreichenden Anzahl der Unterrichtsstunden für das jeweilige Sprachniveau nachzuweisen.
Der Unterricht wird auf Russisch mit der Erläuterung der Schlüsselbegriffe auf Deutsch und Englisch durchgeführt. Im praktischen Unterricht übersetzen bzw. dolmetschen die TeilnehmerInen aus dem Russischen ins Deutsche oder Englische.
Die Übersetzungserfahrungen sind nicht obligatorisch.
Die TeilnehmerInnen müssen zum Aufenthalt unter Geländebedingungen während der Exkursionen im Rahmen des zweiten Teils der Sommerschule bereit sein: zu Übernachtungen in Zelten, Essen aus der Geländeküche, Wandern mit dem Rucksack (bis 9 km.), Fehlen von Warmwasser usw. Man nehme alles Notwendige für den Aufenthalt im Zeltlager selber mit: einen Schlafsack, eine Isomatte, einen Rucksack, Schuhe sowie warme Wäsche (zusätzliche Informationen nach der Anmeldung).
Termine
31.07.2011-16.08.2011 (Dauer des Sommerschule)
31. Juli 2011 — Anreisetage;
01.08.2011-05.08.2011 — erster Kursteil (Unterricht, Ausflüge und Treffen in der Stadt Barnaul)
06.08.2011-14.08.2011 — Exkursionen (Reise durch sehenswerte Orte innerhalb des Altai Krai und der Republik Altai)
15.08.2011 — Auswertung der Arbeitsergebnisse der Sommerschule für Übersetzung im Bereich Regionaltourismus 2011.
16.08.2011 — Abreisetag.
Teilnehmerzahl
9-12 Studierende
Bewerbung
Für die Teilnahme an der Sommerschule für Übersetzung und Dolmetschen des Linguistischen Instituts 2011 sind folgende Bewerbungsunterlagen erforderlich:
Anmeldeformular und Verpflichtungserklärung (finden Sie hier: anmeldeformular_verpflichtungserklgrung_sommerschule_2011.doc [15.5 Kb] (cкачиваний: 216));
Studiennachweis;
Gutachten des zuständigen Hochschullehrers;
Nachweis über die Sprachkompetenz (Russisch über B2, Englisch über C1, Deutsch über C2, wenn die jeweilige Sprache keine Muttersprache ist) oder Nachweis über ein Sprachstudium mit der ausreichenden Anzahl der Unterrichtsstunden für das jeweilige Sprachniveau;
CV;
Motivationsschreiben (etwa 1500 Zeichen).
Wir bitten Sie gescannte Kopien Ihrer Bewerbungsunterlagen an t_pshenkina@uni-altai.ru zu schicken und Originale uns per Post zu versenden:
ул. Молодежная, 55
Алтайская государственная педагогическая академия
кафедра перевода и межкультурной коммуникации, ЛИИН, ауд. 314.
656031 Барнаул, Россия (Russland)
Bewerbungsschluss
15. Mai 2011
Kursgebühren
Die Gebühren für die Sommerschule für Übersetzung und Dolmetschen im Bereich Regionaltourismus 2011 betragen 550,- €. Diese Gebühren enthalten die Kosten für die Ausfertigung der Dokumente (der Einladung und Registrierung, falls Sie ein Visum nach unserer Einladung bekommen), für den Unterricht und Exkursionen, Transportkosten, Kosten für den Transfer vom und zum Flughafen in Barnaul, sowie die Kosten für Verpflegung während der Exkursionen des zweiten Teils der Sommerschule. Die Kursgebühren umfassen nicht die Kosten für die Verpflegung und Unterkunft in einem Studentenwohnheim (7 Tage), diese Kosten übernehmen die Teilnehmer selbst (12 Euro / pro Tag, 1 Person). Die Kursgebühren umfassen auch nicht die Kosten für die Hin- und Rückreise, Krankenversicherung sowie mögliche extra Visagebühren und zusätzliche Versandarten (z.B. DHL).
Unterkunft der Teilnehmer der Sommerschule
Die Teilnehmer der Sommerschule werden in einem Studentenwohnheim der Akademie untergebracht (in einem Doppelzimmer). Im Studentenwohnheim kann man das Essen selbst zubereiten. Während der Exkursionen (des 2. Teils der Sommerschule) werden die Teilnehmer zelten. Falls die Teilnehmer keine eigenen Zelte haben, werden den Teilnehmern von der Akademie Doppelzelte zur Verfügung gestellt.
Erteilung eines Visums
Den Antrag zur Erteilung eines Visums stellt man im Konsulat der Russischen Föderation in der BRD bei der Vorlage der offiziellen Einladung der Altaier Staatlichen Pädagogischen Akademie. Diese Einladung bekommen Sie nach der Bestätigung Ihrer Teilnahme vom Leiter des Programms zugesendet.
Wichtige Hinweise!
Man sollte ein Visum ausschließlich gegen Vorlage der offiziellen Einladung der Altaier Staatlichen Pädagogischen Akademie beantragen, ansonsten haftet der organisatorische Leiter nicht für die Registrierung der Teilnehmer und bei auftretenden Problemen bei der Ausreise aus der Russischen Föderation.
Es soll den Bewerbern bewusst sein, dass die Sommerschule für Übersetzung und Dolmetschen im Bereich des regionalen Tourismus 2011 keine eigentliche Sprachschule ist. Sie hat kein Unterricht in Grammatik, Phonetik, Literatur usw. Sie ist auf die Ausbau der Übersetzer- und Dolmetscherkompetenzen (in Fachbereich des regionalen Tourismus) gezielt. Man darf die Sommerschule als keine Erholungsmöglichkeit betrachten.
Kontakt
Staatliche Pädagogische Akademie Altai, Linguistisches Institut
Krupskajastraße 108, Raum 314
656031 Barnaul
t_pshenkina@uni-altai.ru
t_pshenkina@hotmail.com
www.uni-altai.ru
Telefon: 007 (3852) 38-88-39; 007 (3852) 62-84-20
Hauptleiter der Schule
Prof. Dr. habil. Tatjana G. Pschjonkina
Sommerschulablauf
Das Programm gliedert sich in 2 Teile:
- Unterrichtsstunden in Barnaul (01.08.2011-05.08.2011) und
- Geländekurs (Exkursion durch den Altai Krai und die Republik Altai (06.08.2011-14.08.2011).
Während des ersten Teils sind für jeden Tag eine Vorlesung und zwei praktische Unterrichtsdoppelstunden sowie eine Kulturveranstaltung im Rahmen eines Themas geplant. In der Vorlesung werden die Grundkenntnisse zu einem bestimmten Thema des regionales Tourismus: Natur, geographische Lage, Wirtschaft, Kultur, Geschichte und touristische Objekte des Altai Krai und der Republik Altai und ein Fachwortschatz vermittelt.
Im praktischen Unterricht wird das Fachwortschatz in verschiedenen Übersetzungs- und Dolmetschenarten angewendet. Die Texte für die Übersetzung werden gründlich durcharbeitet, so dass die TeilnehmerInnen sie meistern können. Der Unterricht wird auf Russisch mit der Erläuterung der Schlüsselbegriffe auf Deutsch und Englisch durchgeführt. Im praktischen Unterricht übersetzen bzw. dolmetschen die Teilnehmer aus dem Russischen ins Deutsche oder Englische. Jedem/jeder TeilnehmerIn wird das Übersetzungs- und Dolmetschermaterial entsprechend seinem Sprachniveau angeboten. Die Kulturveranstaltungen (Exkursionen und Besuche) werden noch einmal die Kenntnisse über das Thema des Tages vertiefen. In der Sommerschule unterrichten Dozierende des Lehrstuhls für Translation und interkulturelle Kommunikation. Die TeilnehmerInnen werden neben der Lehrkraft noch von den Studenten und Studentinnen des Linguistischen Instituts betreut.
Während des Geländekurses im Altai Krai und in der Republik Altai sind Exkursionen zu den Naturobjekten zwecks Erweiterung des individuellen Vokabulars im Bereich regionaler Tourismus geplant. Das Wichtigste dabei ist, dass diese Kompetenzen von den TeilnehmerInnen weiter in den Fachbereichen benutzt werden können.
Im Laufe des Geländekurses erreichen die TeilnehmerInnen und die Dozenten die touristischen Objekte mit dem Bus der Akademie. Die tägliche Fahrtdauer kann 6-10 Stunden dauern. Zahlreiche Vorlesungen und Berichte zu verschiedenen Themen (Reittourismus, Wassetouristik, Gletschertal, alte Kulturen des Altai u.v.a.) werden vor Ort gehalten. Außerdem ist eine zweitägige Wanderung mit Rucksäcken geplant. Die Übernachtungen erfolgen in Zelten.
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